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Schöne Zähne sind mit eines der Schönheitsideale schlechthin. Verständlich, beeinflussen Sie doch auch, wie Du von anderen wahrgenommen wirst. Laut einer Studie des Londoner Kings College werden Menschen mit gleichmäßigen und weißen Zähnen als attraktiver, beliebter und intelligenter eingestuft als Personen mit nicht so perfekten Zähnen. Doch wie sieht es aus, das Ideal an schönen Zähnen?

 

Eine von US-Wissenschaftlern aufgestellte Formel besagt, dass das Zahnideal so aussieht:

  • Schneidezähne: ihre Breite entspricht 80 % ihrer Länge
  • Eckzähne und deren direkte Nachbarn: 61,8 % der Schneidezahn-Größe
  • Natürliches Weiß, welches der Farbe der eigenen Augäpfel entspricht

 

Doch keine Panik, dieses exakte Ideal erfüllen nur die allerwenigsten Menschen, ist es doch selbst mit zahnärztlichen und kieferorthopädischen Mitteln nur äußerst schwer zu erreichen.

Aber dennoch kannst Du mit verschiedenen Wegen dem Schönheitsideal der Zähne nahe kommen.

 

Zahnpflege – für mehr als nur gesunde Zähne

 

Regelmäßige und gründliche Zahnpflege ist das A und O der Zahngesundheit. Doch nicht nur dafür ist Zähneputzen und Co. wichtig. Zahnpflege ist auch für die Zahnästhetik unerlässlich.

Karies, entzündetes Zahnfleisch, Parodontose, Verfärbungen und vieles mehr beeinflussen das Aussehen der Zähne.

Regelmäßiges Zähneputzen, die Benutzung von Zahnseide und Mundwasser sowie Besuche beim Zahnarzt sind für schöne Zähne unerlässlich. Auch ein oder zwei professionelle Zahnreinigungen durch den Zahnarzt sollten im Jahr durchgeführt werden.

 

Schiefe Zähne? Kein Problem mit diesen Korrekturmöglichkeiten

 

Selbst Zähne mit perfektem Weiß sehen schief einfach nicht ästhetisch aus. Der richtige Ansprechpartner bei Zahnfehlstellungen sind der Zahnarzt sowie der Kieferorthopäde. Hand in Hand bringen diese beiden Deine schiefen Zähne in die richtige Position. Möglichkeiten gibt es dafür mehrere. So zum Beispiel:

  • Herausnehmbare Zahnspange
  • Festsitzende Zahnspange
  • Headgears
  • Invisalign

 

Herausnehmbare Zahnspange – diese Art der Korrekturmittel finden bei nur geringfügiger Zahnfehlstellung Anwendung. Die herausnehmbaren Spangen bestehen aus einer individuell für Dich angefertigten Kunststoffplatte, welche mit Korrekturelementen und Klammern für den Halt ausgestattet ist.

Festsitzende Zahnspange – die festsitzende Zahnspange wird bei ausgeprägten Zahnfehlstellungen eingesetzt. Sie besteht aus Metallringen, den sogenannten Bändern, welche an Deinen hinteren Backenzähnen befestigt werden. Auch Brackets gehören zur festen Spange. Diese sind wahlweise aus Metall, Kunststoff oder Keramik und werden fest an den Zahnaußenseiten angebracht. Der eigentliche Korrekturpart der festsitzenden Spange sind die Drahtbögen. Durch sie wird die Zahnfehlstellung korrigiert. Da diese Art der Zahnspange fest sitzt und an der Zahnaußenseite angebracht wird, ist sie jederzeit sichtbar. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, die festsitzende Zahnspange an den Zahninnenseiten anzubringen. Diese Variante ist jedoch zum einen teurer und bedarf zum anderen einer längeren Eingewöhnungsphase.

Invisalign – diese Form der Zahnspange ist ausschließlich für Erwachsene möglich. Es handelt sich hierbei um transparente Kunststoffschienen, welche ständig getragen werden. Rund alle drei Wochen werden die Schienen ausgetauscht und so eine Korrektur der Zahnfehlstellung erreicht. Vorteil dieser Art der Spange ist die Unauffälligkeit. Die Zahnschienen sind transparent und dadurch so gut wie nicht sichtbar.

Headgear – diese auch Außenspange genannte Zahnspange besteht aus einem Gesichtsbogen und Bändern. Die Bänder sind Metallringe, welche an den hinteren Backenzähnen angebracht werden. An ihnen wird der Bogen angebracht. Der äußere Teil des Bogens reicht vom Mund bis in den Nacken. Diese Form der Korrektur hat das Verschieben der Backenzähne nach hinten zum Ziel und wird zum zurückschieben von vorstehenden Schneidezähnen genutzt.

 

Mit Bleaching zum neuen Weiß

 

Neben geraden, ebenmäßigen Zähnen spielt aber auch die Farbe derer eine wichtige Rolle. Doch wie Weiß sollen sie sein, Deine Zähne? Ist Weiß gleich Weiß? Und wie Weiß ist ideal? Je weißer, desto besser?

Fragen über Fragen, was die Farbe Deiner Zähne betrifft. Dabei ist es an sich ganz einfach. Das perfekte Weiß für Deine Zähne sieht aus, wie das Weiß Deiner Augäpfel. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Sind Deine Zähne weißer als Deine Augäpfel, sind sie dominanter als Deine Augen, was wiederum nicht ideal ist. Schließlich möchtest Du, dass Dein Gegenüber Dir in die Augen sieht und nicht auf die Zähne.

Wenn Du nicht von Natur aus mit weißen Zähnen gesegnet bist – was übrigens nur die wenigsten Menschen sind – gibt es für Dich dennoch eine Möglichkeit, wunderschöne weiße Zähne zu bekommen. Mit Bleaching.

Beim Bleaching werden Deine Zähne aufgehellt. Die erste Frage, die sich hier nun stellt ist: selber bleachen zu Hause oder vom Profi in der Zahnarztpraxis?

Möglich ist grundsätzlich beides. Doch wird meist das Bleaching beim Zahnarzt empfohlen. Grund hierfür ist zum einen das Ergebnis, welches oft beim Profi-Bleaching besser ausfällt und länger anhält. Zum anderen ist das Bleichen der Zähne ein chemischer Prozess und von daher nicht absolut ungefährlich. Das Bleichmittel sollte keinesfalls mit dem Zahnfleisch in Berührung kommen, da dieses sonst gereizt oder unter Umständen sogar geschädigt werden kann. Und auch Deine Zähne müssen absolut in Ordnung sein, um das Bleaching gesund und unbeschadet zu überstehen.

 

Was den Bleichprozess betrifft, so gibt es hier zwei Methoden:

  • Reduktionsbleiche
  • Oxidationsbleiche

 

Die Reduktionsbleiche wirkt nur vorübergehend, indem sie den Zahnverfärbungen Sauerstoff entzieht. Da Du atmest, sprichst, isst usw. kommen Deine Zähne zwangsläufig wieder mit Sauerstoff in Berührung und die Verfärbungen kehren zurück.

Das Ergebnis von Bleaching mit Oxidationsbleiche hingegen hält rund 2 Jahre an. Hierbei wird ein Oxidationsprozess ausgelöst und die Farbpigmente der Verfärbungen dauerhaft zerstört.

Beide Methoden sind jedoch nur bei gesunden und vor allem echten Zähnen wirksam. Zahnersatz und Füllungen verändern ihre Farbe durch das Bleaching nicht.

So verlockend strahlend weiße Zähne auch sein mögen, solltest Du bedenken, dass Bleaching auch Nebenwirkungen mit sich bringt.

  • Reizung des Zahnfleischs
  • Veränderungen der Zahnschmelz-Beschaffenheit
  • Schädigung des Zahnnervs beim Bleaching bei Karies

 

Quellen:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/tid-13199/zahnaesthetik-erfolgsfaktor-schoene-zaehne_aid_365085.html

https://www.dkv.com/gesundheit-zahnfehlstellungen-therapie-12404.html

http://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/ratgeber/50032-212-zahnbleachingmethodenrisikenundkosten.html

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