Zu den am meisten verbreiteten Arten von elektrischen Zahnbürsten gehören die Schallzahnbürsten und Rotationszahnbürsten, doch gibt es ein paar Hersteller, deren Zahnbürsten die Zähne auf andere Weise reinigen sollen – mit der Hilfe von Ultraschall.

Um herauszufinden, wie das Zähneputzen mit einer Ultraschallzahnbürste funktioniert und für wen es geeignet ist, habe ich mir die Emmi-dental professional Ultraschallzahnbürste genauer angeschaut und an meinen eigenen Zähnen getestet.

 

Wie funktionieren Ultraschall-Zahnbürsten?

Allgemein werden Ultraschallzahnbürsten oft mit herkömmlichen Schallzahnbürsten verwechselt, da vielen die Funktionsweise nicht bekannt ist. Um für Klarheit zu sorgen, habe ich folgende Infografik erstellt:

Verwende diese Infografik auf Deiner Seite!

Bei Schallzahnbürsten werden die Borsten durch einen elektrischen Schallwandler in Schwingungen versetzt (etwa 60.000 pro Minute). Durch Kontakt des Bürstenkopfes mit der Oberfläche der Zähne werden diese mechanisch durch Abrieb gereinigt.

Ganz anders ist die Funktionsweise von Ultraschall Zahnbürsten: Sie erzeugen bis zu 100.000.000 Schwingungen pro Minute. Dabei muss kein Kontakt der Bürsten zum Zahn bestehen, dementsprechend kommt es auch zu keinen Abreibungseffekten. Die Reinigung der Zähne mit Ultraschall erfolgt durch sehr kleine Bläschen, die mit Hilfe einer speziellen Zahncreme für Ultraschall-Zahnbürsten erzeugt werden. Wenn diese Mikrobläschen implodieren, setzt dies große Kräfte frei, wodurch die Zahnoberfläche gereinigt wird. Ein Vorteil davon ist, dass die Bläschen auch in Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen eindringen können und diese ebenso reinigen.

Bei Ultraschallzahnbürsten handelt es sich noch um ein Nischenprodukt. Die bekanntesten Hersteller sind Emmi-Dent und Megasonex, wobei Schallzahnbürsten von Branchengrößen wie Philips und Braun hergestellt werden.

Als Vorteil von Ultraschallzahnbürsten können folgende Punkte genannt werden (s. Infografik):

  • Dadurch, dass für die Reinigung kein Kontakt zum Zahn nötig ist, besteht keine Gefahr, die Zahnsubstanz mit zu viel Druck durch den Anwender zu beschädigen
  • Ultraschall kann Bakterien abtöten, wenn die dafür nötige Zahncreme verwendet wird
  • Die Reinigungsbläschen können Zahnzwischenräume gut erreichen und reinigen auch Spalten, die z. B. bei Implantaten, Kronen und Zahnspangen entstehen

Demgegenüber stehen die Nachteile der Ultraschallzahnbürsten:

  • Der Preis der Geräte ist mit ca. 150€ relativ hoch und es gibt nur eine geringere Auswahl an Modellen, als es bei elektrischen Zahnbürsten mit anderer Funktionsweise der Fall ist
  • Es muss eine spezielle Zahnpasta verwendet werden, da ansonsten die Bläschenbildung durch den Ultraschall nicht funktioniert
  • Da beim Zähneputzen mit einer Ultraschallzahnbürste kein Kontakt nötig ist, muss eine neue Putztechnik erlernt werden, die mit wesentlich weniger Bewegung als bei herkömmlichen Zahnbürsten auskommt.

Meine Erfahrungen mit der Emmi-Dent Ultraschallzahnbürste

Um selber zu erfahren, was an den Versprechen der Hersteller bezüglich Ultraschallzahnbürste dran ist, habe ich mir die Emmi-Dent Professional Ultraschallzahnbürste gekauft. Der Preis lag bei etwa 120€, wofür man auch schon eine Schallzahnbürste im oberen Segment bekommt.

Zunächst hat mich die verhältnismäßig große Verpackung gewundert, allerdings legt Emmi-Dent neben der eigentlichen Ultraschallzahnbürste noch einiges bei. Folgendes findet man im Lieferumfang, siehe Bild:

  • Das Handstück mit zwei verschiedenfarbenen Aufsätzen
  • Eine Tube Ultraschall-Zahncreme
  • Einen Aufsatz zum Entfernen von Zahnstein
  • Ein Ladegerät mit 2 Steckplätzen für Aufsätze
  • Zwei Zahnfärbetabletten
  • Eine ausführliche Bedienungsanleitung

Erster Eindruck & Verarbeitung

Mein erster Eindruck der Emmi-Dent nach dem Auspacken war erst einmal ein negativer: Für den relativ hohen Preis und das Bewerben des Herstellers „Die Zukunft beginnt heute“, hatte ich ein zeitgemäßes Design erwartet, dass dem Werbeversprechen gerecht wird.

In Wirklichkeit fühlt sich die Emmi-Dent Professional aber nach günstigem Plastik an und liegt ziemlich klobig in der Hand. Das Gewicht ist mit ca. 110 Gramm (mit Bürstenkopf) zwar angenehm leicht. Durch das ziemlich voluminöse Gehäuse fühlt sich das Handstück jedoch „leer“ an – das Gegenteil von hochwertig.

Emmi-Dent bietet seine Zahnbürsten neuerdings auch in Metallic-Optik an, wahlweise in den Farben Marineblau, Anthrazit, Silber sowie anderen limitierten Sondereditionen. Ob sich bei den Modellen die Handhabung geändert hat kann ich, mangels eigenem Testen, natürlich nicht sagen.

Verwendung einer Ultraschallzahnbürste

Bei der Verwendung der Emmi-Dent gibt es einige Dinge zu beachten um sicherzustellen, dass das Reinigungsergebnis möglichst gut wird.

 

Besonderheit: Spezielle Zahncreme für Ultraschallzahnbürsten nötig

Das Aufladen, Aufstecken und Befeuchten des Bürstenkopfes läuft noch so ab, wie man es von anderen elektrischen Zahnbürsten gewohnt ist. Darauf folgt jedoch die erste Besonderheit: Nicht jede herkömmliche Zahnpasta kann mit der Emmi-Dent verwendet werden. Nur die mitgelieferte, speziell für Ultraschallzahnbürsten entwickelte Zahncreme, macht die Reinigung erst möglich.

Wieso ist das so? Mit normaler Zahncreme würden sich nicht die Millionen von Mikrobläschen bilden, durch deren Implosion die Reinigung mit Ultraschall erst funktioniert. Ein Grund ist, dass diese Zahnpasten Schmirgelstoffe enthalten, was durch die den RDA-Wert gekennzeichnet ist. (Je höher der RDA-Wert, desto mehr Schmirgelstoffe enthält die Zahnpasta und desto höher ist ihre Abrasivität.) Der RDA-Wert der Emmi-Dent-Ultraschallzahnpasta ist gleich 0, sie enthält also keinerlei Schmirgelstoffe.

Auch das eigentliche Zähneputzen läuft komplett anders ab: Anstatt mit leichtem Druck die Borsten über die Zähne zu bewegen, verteilt man zunächst die Zahncreme auf den Zahninnen- und außenseiten, um dann ohne zu drücken die Zahnbürste für einige Sekunden an die Zähne zu halten. Dabei reichen – je nach Zahnbelag und -verschmutzung wenige Sekunden pro Zahn aus, da die Borsten jeweils 2-3 Zähne gleichzeitig erfassen.

Diese komplett andere Putztechnik ist für mich gleichzeitig der größte Vorteil und der größte Nachteil der Ultraschalltechnologie.

Ungewohnte Putztechnik mit der Ultraschallzahnbürste – Fluch und Segen

Segen deshalb, da all diejenigen, die unter Beschwerden wie empfindlichen Zähnen, freiliegenden Zahnhälsen oder entzündetem Zahnfleisch leiden, mit Ultraschall ihre Zähne putzen können, ohne ihre Beschwerden durch den Kontakt mit Borsten zu verschlimmern oder beim Putzen Schmerzen zu verspüren. Laut Bedienungsanleitung kann, z. B. bei einer Zahnfleischenzündung, die betroffene Stelle auch für eine längere Zeit mit Ultraschall „beschallt“ werden, um die Heilung zu beschleunigen. Es besteht auch keine Gefahr des zu langen Putzens, da der Ultraschall auch auf Dauer unbedenklich ist.

Für den Normalanwender ohne größere Zahn- oder Zahnfleischbeschwerden erfordert diese neue Putztechnik allerdings eine sehr große Umgewöhnung. Da man sowohl beim Putzen mit Handzahnbürste als auch mit der elektrischen Zahnbürste dazu trainiert wurde, selber die Bewegungen zum Reinigen auszuführen, fühlt man sich beim Putzen mit der Ultraschallzahnbürste etwas untätig.

Ich hatte während der ersten Tage ständig das Bedürfnis, die Borsten mit etwas Druck über meine Zähne zu führen, da ich sonst während des Zähneputzens nicht das Gefühl hatte, das die Zähne wirklich sauber werden. Diese Bewegung, an die ich mich durch das Putzen mit einer Schallzahnbürste gewöhnt hatte, zu unterdrücken, war das schwierigste bei der Umstellung.

Den Zeitaufwand für die Reinigung aller Zähne gibt Emmi-Dent mit 4 bis 6 Minuten an, was ich in etwa bestätigen kann. Bewegt man sich gerade am Anfang eher am oberen Ende der Skala, wird man doch mit der Zeit ein wenig schneller, erreicht jedoch nicht die 2 Minuten, in denen ein komplettes Zähneputzen beispielsweise mit einer Schallzahnbürste erledigt ist.

Bedienung & Handhabung der Emmi-Dent Professional

Um die Gewöhnungsphase an eine Ultraschallzahnbürste zu verkürzen, hat Emmi-Dent in das Handstück der Zahnbürste einen Motor integriert, der Vibrationen und ein Surren erzeugt. Dies ist zum Betrieb der Zahnbürste nicht nötig (die Erzeugung von Ultraschall ist geräuschlos) und wurde laut Bedienungsanleitung nur hinzugefügt, damit der Anwender das gleiche Gefühl wie bei einer herkömmlichen elektrischen Zahnbürste hat und weiß, wann die Ultraschallzahnbürste eingeschaltet ist.

Ich hätte mir gewünscht, dass der Hersteller hierfür eine andere Lösung findet, da ich Vibrationen und extra Geräusche beim Zähneputzen nicht als angenehm empfinde, sondern als notwendiges Übel. Dass dieses Übel bei Ultraschallzahnbürsten gar nicht notwendig ist, könnte man auch als großen Pluspunkt der Technologie verkaufen. Der Anwender müsste dann natürlich auf anderem Wege, beispielsweise über ein Lichtsignal (ähnlich dem 360° SmartRing der Oral-B Genius 8000) informiert sein, wenn der Ultraschall aktiv ist.

Auch positiv ist, dass der Ultraschall den Ultraschallaufsatz automatisch desinfiziert, weshalb man die Bürste nach dem Gebrauch zunächst im angeschalteten Zustand unter dem Wasserhahn ausspülen soll. Trotzdem ist laut Hersteller nach ca. 3 Monaten ein Wechsel des Aufsatzes angesagt, vorrausgesetzt man hat die Zähne zwei mal pro Tag geputzt. Dies ist nötig, da die Borsten mit der Zeit weicher werden und dadurch die Fähigkeit zur Ultraschallübertragung verringert wird.

Akkulaufzeit & Ladevorgang

Putzt man die Zähne zwei mal täglich für 5 Minuten, ist die Akkulaufzeit mit etwa 10 Tagen angegeben. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Natürlich ist eine längere Akkulaufzeit immer wünschenswert, gerade wenn die Ultraschallzahnbürste von mehreren Personen verwendet wird, ich finde die Leistung der Emmi-Dent aber dennoch in Ordnung. Praktisch ist dabei, dass die Ladestation zwei Steckplätze für die Ultraschall-Bürstenköpfe aufweist und diese dadurch nicht im Badezimmer herumliegen müssen.

Reinigungsergebnis

Das Ergebnis nach dem Putzen mit der Emmi-Dent Ultraschallzahnbürste hat mich sehr überrascht. Da man, wie bereits erwähnt, nicht über seine Zähne ’schrubben‘ muss, hatte ich beim Putzen nicht das Gefühl, dass meine Zähne wirklich sauber werden. Aber das Gefühl danach hat mich davon überzeugt, dass der Ultraschall wirklich seinen Dienst tut – meine Zähne fühlten sich sehr glatt und sauber an!

Um noch mehr Überzeugungsarbeit zu leisten, dass eine Ultraschallzahnbürste wirklich gründlich reinigt, hat Emmi-Dent der Zahnbürste auch zwei Plaquetest-Tabletten ‚Mira-2-Ton‘ von miradent beigelegt. Diese müssen gekaut werden und zeigen nach kurzem Einwirken des Speichels ältere Zahnbeläge in blau und neuere Zahnbeläge in rosa an. So muss man sich nicht nur auf sein Gefühl verlassen, um die Reinigungsleistung zu bewerten.

Ein weiteres Extra, das Emmi-Dent zum Lieferumfang hinzugefügt hat, ist der Zahnsteinentferner. Dieser funktioniert nicht mit Ultraschall und kann dementsprechend auch verwendet werden, ohne ihn auf das Handstück der Ultraschallzahnbürste zu stecken. Laut Bedienungsanleitung soll die Zahnoberfläche mit der schwarzen Spitze vorsichtig abgerieben werden. Es wird aber ausdrücklich vor zu starkem Reiben gewarnt, da dies leicht den Zahnschmelz beschädigen kann.

Ich habe mich ehrlich gesagt nicht getraut, den Zahnsteinentferner auszuprobieren. Glücklicherweise habe ich selbst nicht allzu viel Zahnstein, würde mir aber auch nicht zutrauen, diesen selbst fachmännisch zu entfernen, ohne meinen Zähnen Schaden hinzuzufügen. Ich frage mich deshalb auch wieso Emmi-Dent diesen Aufsatz beigelegt hat, denn das Entfernen von Zahnstein sollte man lieber von seinem Zahnarzt bei der nächsten professionellen Zahnreinigung erledigen lassen.

Die Alternative: Megasonex M8

Neben Emmi-Dent gibt es einen weiteren Hersteller, der Ultraschallzahnbürsten anbietet: Megasonex. Die Megasonex M8 Ultraschall Zahnbürste verspricht das Beste aus den Welten der Schall- und der Ultraschallzahnbürsten zu vereinen, da sie zwei Reinigungsmodi besitzt.

Zum einen generiert ein Chip, der direkt unter dem Bürstenkopf sitzt, eine Ultraschallfrequenz von 1,6 MHz. Begleitend dazu kann zwischen 9.000 oder 18.000 Vibrationen pro Minute gewählt werden. So werden Zahnbeläge einerseits durch Kontakt mit den vibrierenden Borsten abgetragen, andererseits Bakterien durch den Ultraschall abgetötet.

Alternativ kann auch nur mit Ultraschall geputzt werden.

Laut Megasonex muss für die M8 keine besondere Ultraschall-Zahncreme verwendet werden. Ich vermute, dass die Megasonex M8 deshalb keine Mikrobläschen bildet und somit alleine durch den Ultraschall Zahnbelag nicht so gut beseitigt wird, wie mit der Emmi-Dent. Da allerdings auch Vibrationen wie bei einer normalen Schallzahnbürste hinzugeschaltet werden können, sollte die Reinigungsleistung trotzdem in Ordnung sein. Allerdings geht der Vorteil der fast berührungslosen Reinigung dadurch verloren.

Die Homepage des Herstellers lobt die Zahnbürste in so hohen Tönen, dass ich ein bisschen skeptisch bin, was an den Versprechen wirklich dran ist, über Erfahrungsberichte würde ich mich deshalb freuen. („[…] so hochmodern ist, dass wir es nicht auf dem Massenmarkt anbieten wollen“, „[…] Zahnbürste der qualitativen Spitzenklasse […], ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, das seiner Zeit um Jahre voraus ist.“

Für wen ist eine Ultraschallzahnbürste eine gute Alternative?

Wie schon beschrieben, hat die Verwendung einer elektrischen Zahnbürste mit Ultraschall ein paar Nachteile. Doch gibt es eindeutig auch Vorteile, die vor allem eine Folge der nicht abrasiven Reinigung sind.

Empflindliche Zähne und freiliegende Zahnhälse

Für Menschen mit freiligenden Zahnhälsen kann die Verwendung einer herkömmlichen elektrischen Zahnbürste die Zähne schädigen. Da Zahnhälse deutlich weniger widerstandsfähig sind als etwa die Zahnoberflächen aus Dentin, können diese durch zu hohen Druck der Borsten oder durch die falsche Anwendung der Zahnbürste weiter abgetragen werden. Auch die in Zahncremes enthaltenen Schmirgelstoffe tragen dazu bei.

Da Ultraschall-Zahnbürsten ohne Kontakt zum Zahn reinigen, ist sichergestellt, dass die Zahnsubstanz nicht weiter abgetragen wird und der Zahnschmelz erhalten bleibt. Auch können Bereiche, die bei Kontakt mit einer Zahnbürste Schmerzen verursachen, trotzdem gereinigt werden.

Zahnfleischentzündung und Parodontose

Bei einer Zahnfleischentzündung ist es oft schmerzhaft, die betroffene Stelle des Zahnfleisches mit einer herkömmlichen Zahnbürste zu putzen. Vernachlässigt man jedoch die Reinigung des Zahnfleisches, macht das die Beschwerden noch schlimmer – Parodontose kann die Folge sein. Die nahezu kontaktlose Reinigung mit einer Ultraschallzahnbürste kann für solche Situationen hilfreich sein. Zudem werden Bakterien, die bei der Entstehung einer Zahnfleischentzündung eine Rolle spielen, durch den Ultraschall abgetötet.

Implantate, Kronen und Veneers

Bei Zahnersatz, Kronen oder Veneers entstehen oft Lücken und Übergänge, in denen sich Bakterien leicht ansiedeln können und die nur schwierig zu reinigen sind. In diesem Fall kann eine Ultraschall-Zahnbürste eine gute Alternative sein, da die erzeugten Mikrobläschen auch in kleinste Lücken eindringen können und diese von Schmutz und Essensresten befreien.

Außerdem wird durch die Ultraschallzahnbürste kein Druck ausgeübt, sodass die Oberflächen von Veneers nicht angegriffen werden und ihr ursprüngliches Aussehen auch mit der Zeit beibehalten. Dazu trägt auch bei, dass die Emmi-Dent Zahnpasta im Gegensatz zu herkömmlicher Zahnpasta keinerlei Schmirgelstoffe enthält.

Feste Zahnspangen

Jeder, der einmal eine feste Zahnspange getragen hat oder noch trägt, weiß, wie schwierig diese das Zähneputzen macht. Mit speziellen Bürstchen versucht man, die Kanten rund um die Brackets und die Bereiche hinter dem Draht zu säubern, was meistens nur mit Mühe gelingt.

Emmi-Dent bietet für seine Zahnbürste besondere Aufsätze für Zahnspangen an, die eine Aussparung für Brackets und Draht in der Mitte des Bürstenkopfes haben. Auch hier kommt wieder die Wirkung der durch Ultraschall erzeugten Mikrobläschen ins Spiel, die bis in die Zwischenräume vordringen und durch Implosion Schmutz vom Zahnschmelz lösen.

Wunden nach Zahn-OP

Das Zähneputzen nach einer Zahn-OP, beispielsweise nach der Entfernung von Weißheitszähnen, kann sehr schmerzhaft sein. Um den Heilungsprozess nicht negativ zu beeinflussen, kann die betroffene Stelle – wenn überhaupt – nur sehr vorsichtig gereinigt werden. Wenn dabei nicht alle Bakterien, die z. B. durch Essensreste entstehen, entfernt werden können, kann schnell eine Entzündung die Folge sein. Auch hier kann eine Ultraschallzahnbürste ein Mittel sein, um ohne Kontakt trotzdem die Wunde von Bakterien frei zu halten.

Ultraschallzahnbürste für Kinder

Für die Emmi-Dent Ultraschallzahnbürste werden extra Aufsätze für Kinder angeboten, die um 20% kleiner als die herkömmlichen Aufsätze für Erwachsene sind. Für Kinder bietet das Zähneputzen mit Ultraschall zwei Vorteile:

  • Die Putztechnik mit einer Ultraschallzahnbürste ist einfach, da der Aufsatz nur von Zahn zu Zahn bewegt werden muss, anstatt kreisende oder auf- und ab- Bewegungen zu beschreiben
  • Für Kinder ist es meistens schwieriger die Zahnzwischenräume zu reinigen, bis sie die Verwendung von Zahnseide oder Interdentalbürsten beherrschen. Auch wenn eine Ultraschallzahnbürste keine perfekte Lösung ist, werden die Zwischenräume durch die entstehenden Mikrobläschen etwas tiefer gereinigt, als beispielsweise mit einer Schallzahnbürste

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